Tomatenmarmelade mit Salzkapern

Den Sommer im Glas einfangen. Wer möchte das nicht. Tomaten sind für mich Sommer pur. Um so mehr liebe ich es Tomaten in verschiedenen Variationen einzukochen. Im Winter sind diese Kreationen pures Glück. Heuer habe ich ein Rezept für eine Tomatenmarmelade mit Salzkapern entwickelt, die so manche Antipastiplatten aufpeppen und mich in den Sommer zurückbringen wird.

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Obwohl uns der September heuer ja mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt hat, muss ich mir jetzt eingestehen, dass der Herbst da ist. Also öffne ich ein Glas meiner Tomatenmarmelade mit Kapern und schon bringt mich der Duft zurück in den Gemüsegarten. Ich rieche die reifen Tomaten, die dunkelrot an den Stauden hängen, höre Biene, die summend um weiße Basilikumblüten fliegen, sehe den blauen Himmel flimmern und fühle die Hitze des Sommers auf meiner Haut.

Damit fällt Abschied von meiner liebsten Jahrezeit nicht so schwer. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Rezept bei What Ina loves mit euch teilen kann. Damit könnt auch Ihr euch jederzeit in den Sommer zurückträumen. Bei ihrer Aktion Gemeinsam Kochen – Eingewecktes & Eingelegtes findet ihr noch weitere interessante Beiträge von anderen BloggerInnen.

Tomatenmarmelade mit Salzkapern

Zutaten:

4 mittlere Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1EL Olivenöl
5 große, reife Tomaten
2 EL Zucker
100 ml Apfelessig
1-2 TL gehackte Salzkapern
Salz & Pfeffer

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Zubereitung

  • Zwiebel und Knoblauch kleine schneiden und im Olivenöl bei geringer Hitze anschwitzen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten in kleine Würferl schneiden.
  • Den Zucker zum Zwiebel und Knoblauch geben und leicht karamellisieren lassen.
  • Mit Apfelessig ablöschen.
  • Tomatenwürfel und Salzkapern unterrühren.
  • So lange köcheln lassen, bis die Masse dickflüssig ist.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß in Gläser abfüllen. Die Gläser verschließen und langsam abkühlen lassen.

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Marmelade einkochen

Gläser

Am besten eignen sich Schraubverschluss-Gläser zum Aufbewahren der Marmelade. Die gibt es entweder „gratis“, indem man Gurkerl-, Oliven- und ähnliche Gläser das Jahr über sammelt. Alternativ investiert man einmal in neue Marmeladegläser (gibt es zur Einkochsaison in jedem Supermarkt), die man immer wieder verwenden kann. Die Deckel sollte man aber immer neu kaufen, da alte Deckel oft nicht ganz dicht sind und sich so Schimmel im Glas bilden kann.

Haltbar machen

Gläser und Deckel vor dem Befüllen keimfrei machen. Für das Sterilisieren der Gläser und Deckel gibt es verschiedene Methoden (Backrohr, Mikrowelle, Ausspülen mit Schnaps). Ich stelle meine ausgespülten Gläser bei 160°C ins Backrohr und koche die Deckel ein paar Minuten im Wasser.

Sehr nützlich ist auch ein Trichter, dadurch wird der Rand der Gläser beim Einfüllen nicht schmutzig. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist schlecht, weil dadurch Mikroorganismen in die Gläser wandern können.

Die Marmelade möglichst hoch in die Gläser einfüllen und gleich nach dem Befüllen ganz fest zuschrauben. Beim Abkühlen bildet sich so ein Unterdruck, der zusätzlich konservierend wirkt.

Wer jetzt Lust aufs Einkochen bekommen hat, dem kann ich auch meine eingelegten Zucchini empfehlen. Einmal Süß-Sauer und einmal asiatisch angehaucht. Eher Lust auf Chutney, dann geht es HIER entlang.

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    Comments

    ina whatinaloves.com

    hey du liebe
    danke fürs mitkochen und für das köstliche rezept 😀

      Ursula

      War mir ein Vergnügen. Danke, dass ich dabei sein durfte.

    @soapkitchenstyle