Pappardelle – ganz leicht selbstgemacht

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, ich hole den Mantel aus dem Sommerquartier und wickle mir endlich wieder den Schal um den Hals, es ist nun wirklich so weit – der Herbst ist da. Jetzt beginnt die Zeit, wo wir wieder gerne zu Hause sind und ganz viel Soulfood auf dem Speiseplan steht. Ich habe wieder Lust in der Küche zu stehen und auch etwas aufwändigere Sachen zu kochen. Aber, auch wenn sie auf den ersten Blick aufwändig aussehen, diese Pappardelle sind ganz leicht selbstgemacht.

Pappardelle selbstgemacht | SOAP|KITCHEN|STYLE

Pappardelle – selbstgemacht

Zutaten

250g glattes Mehl
3 große Bio-Eier
1TL Olivenöl
1/2 TL Salz

Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche

Zubereitung Teig

  • Das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine tiefe Mulde machen.
  • Eier, Olivenöl und Salz in die Mulde geben und am besten mit einer Gabel von innen nach außen mit dem Mehl vermengen. Es entseht eine bröselige Masse.
  • Diese mit feuchten Händen ca 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Dazu eine Teigkugel formen, diese mit dem Handballen platt drücken, zusammenfalten und den Vorgang wiederholen. Am Ende sollte der Teig nicht mehr klebrig, sondern glatt und geschmeidig sein.
  • Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Pappardelle mit der Hand herstellen

  • Teig viertel, denn es ist einfacher nur mit kleineren Stücken zu arbeiten. Den Rest in Frischhaltefolie wickeln, damit er nicht austrocknet.
  • Teigstück auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Nun mit dem Nudelholz unter gleichmäßigem Druck ausrollen, bis er die gewünschte Dicke hat (2-3 mm). Um Pappardelle mit der Hand zu schneiden, die Teigplatten jeweils mehrmals falten und dann in  1,5 cm breite Streifen schneiden.

Pappardelle mit der Nudelmaschine herstellen

  • Auch hier den Teig viertel und den Rest in Folie beiseite stellen. Den Teig mit den Handflächen zu einer ovalen Flade formen und die Walze der Nudelmschaschine mit Mehl bestäuben.
  • Die Nudelmaschine auf den größten Walzenabstand einstellen und den Teig durch die Maschine drehen. Das flache Stück nun zweimal zur Mitte hin falten und mit der schmaleren Seite erneut durch die Walze drehen. Diesen Vorgang 3-4 Mal wiederholen. Der Teig wir dabei immer glatter und geschmeidiger.
  • Danach den Walzenabstand nach jedem mal durchdrehen um eine Stufe verringern. Wenn die Nudelplatten dabei zu lang werden, halbieren und etappenweise mit den Teilstücken weiterarbeiten. Eventuell die Walzen immer wieder mit Mehl zu bestäuben, damit der Teig nicht festklebt.
  • Ist der Teig so dünn wie gewünschst, wird er entweder per Hand in die gewünschte Form geschnitten oder man verwendet einen der Schneideaufsätze der Nudelmaschine. So lassen sich ganz einfach Fettuccine, Parpadelle oder Spaghetti herstellen.

Pappardelle lagern und kochen

Pappardelle trocknen| SOAP|KITCHEN|STYLE

  • Wird die Pasta gleich verwendet, locker auf einem Geschirrtuch ausbreiten, damit sie nicht zusammenklebt. Im kochenden Wasser etwa 2 Minuten kochen. Die Kochzeit variiert je nachdem, wie dick die Nudeln sind. Auf jeden Fall eine Garprobe machen.
  • Die Pasta kann im Kühlschrank eine Woche aufbewahrt werden.

Am liebsten essen wir unsere selbstgemachten Papardelle mit Pulled Beef nach dem Rezept von Donna Hay. Aber natürlich lassen sie sich auch ganz klassisch als Carbonara zubereiten.

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