Zupfkuchen Marille Ribisel | Wenn man sich nicht entscheiden kann…

Zupfkuchen | Pullapartbread | Marille | Ribisel | Germteig | AprIkose | Johanisbeere | Hefeteig | Backen | Rezept

Das ganze Leben besteht aus Entscheidungen. Immer wieder kommen wir an einen Punkt, an dem wir Entscheidungen treffen müssen. Ganz unwichtige, wie „Was ziehe ich heute an?“ Extrem wichtige, wie „Soll ich mir den neuen Multicooker von Kitchen Aid kaufen, und wenn ja, in welcher Farbe?“

Als Blogger kommt da allerdings noch eine existenzielle Frage dazu: Blogspot oder WordPress? Also in meinem Fall „Bei Blogger bleiben oder zu WordPress wechseln?“ Das ist ein sehr großes Thema. Bei jeder Bloggerkonferenz, jedem Bloggertreffen immer die gleiche Frage „Hast du schon, oder bist du noch?“ Eine große Entscheidung. Da gilt es Vor- und Nachteile abzuwägen. Supertolle, vor allem superviele Plugins, unglaubliche SEO-Optimierung, unendlich viele Designs und natürlich die Unabhänhigkeit mit einer selbst gehostete Seite bei WordPress.org.
Dann gibt es da aber noch die Heimat bei Blogspot, das Altbekannte und Bewährte, die treuen Leser und ein wenig Angst vor einem Neuanfang. Es steckt viel Arbeit und vor allem viel Zeit in so einem Blog. Und gerade, wenn der Blog nur ein Ausgleich zum Beruf ist, muss man genau überlegen, was man sich zumuten kann und zumuten möchte. Und darum habe ich nun endgültig eine Entscheidung getroffen. Ich bleibe daheim! Aber ich gönne meinem Blog einen Frischekick, ein aufgehübschtes Aussehen mit ein paar winzigen Änderungen, denn im Grunde genommen hab ich mich hier immer sehr wohl gefühlt und das wird so bleiben. Ich bin zufrieden und das neue Gesicht von SOAP|KITCHEN|STYLE gefällt mir sehr. Und euch?

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Nach 3 Nächten Arbeit – Schlaf wird ohne hin überbewertet, besonders bei der Hitze – gönne ich mir jetzt einen Kuchen. Und da steh ich schon wieder vor der nächste Entscheidung.

Marille, bevor die Saison endgültig vorbei ist, oder frische Ribisel aus dem Garten?
Aber was! Warum entscheiden, wenn man alles haben kann!

Zupfkuchen mit Marillen und/oder Ribiseln

Zutaten:

1/2 Packung frische Germ
60 ml Wasser
500 g Mehl
55 g Zucker
1/2 TL Salz
2 gr. Eier
55 g Butter
80 ml Milch

3 EL echten Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
6 Marillen in Spalten geschnitten
1 Handvoll Ribisel

Zubereitung:

  • Zuerst ein Dampfl ansetzen. Dazu das lauwarme Wasser mit der Germ und einem EL Zucker vermischen.
  • Mehl, Salz und den restlichen Zucker in einer Rührschüssel vermischen, in der Mitte ein Mulde machen und das Dampfl hineingeben. Abgedeckt bei Raumtemperatur stehenlassen, bis sich beim Dampfl Blasen bilden und sich das Volumen vergrößert hat (ca. 20 Minuten).
  • Mit dem Knethaken in der Küchenmaschine alles kurz vermengen und dann die aufgeschlagenen Eier, die geschmolzene Butter und die Milch dazugeben und daraus einen glatten Teig kneten.
  • Den Teig mit Folie abgedeckt in der Schüssel für ca. eine Stunde an einer warmen Stelle gehen lassen. Der Teig wir sich verdoppeln.
  • In der Zwischenzeit die Marillen waschen und in Spalten schneiden, die Ribisel von den Stielen rebeln und das Backrohr auf 180° vorheizen.
  • Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und zu einem Rechteck auswalken.
  • Mit dem Vanillezucker bestreuen und in Streifen schneiden. Diese sollen etwa so breit wie die verwendete Kastenform sein.
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  • Die Teigstreifen mit den Marillen und Ribiseln belegen und vorsichtig übereinander schichten.
  • Die geschichteten Streifen in Rechtecke schneiden und in die Kastenform „hineinstellen“. 

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  • Bei 180° nun 40 Minuten backen. Wenn die Kanten zu dunkel werden, mit Folie abdecken.
  • Danach etwa 10 Minuten auskühlen lassen und vorsichig aus der Form heben.

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  • Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

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Comments

Siglinde vom Ideentopf

wow, ein herrlicher Kuchen und ein toller Post. Habe mir nie Gedanken zum Wechseln gemacht, ich bleibe bei Blogger. Habe deine Seite, glaub ich zumindest, vorher noch nicht gesehen, das Design hier aber gefällt mir sehr. Muss vielleicht auch mal ein neues Design andenken. Und jetzt schau ich mal zu Instagram bei dir
LG Siglinde

gutesfuerleibundseele

Hallo Ursl!
Ein tolles Rezept! Mir gefällt übrigens Zupfbrot besser als "pull apart bread" 😉
Bin zwar gerade in USA unterwegs und lasse mich gerne inspirieren- verwende aber lieber deutsche Bezeichnungen….soweit es geht 🙂
Liebe Grüße, Renate

@soapkitchenstyle