shoot the food goes Kaiserschmarren

Letzten Samstag war es dann so weit. Shoot the Food machte Station in Wien. Die bezaubernde Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ sowie die charmante Susanne von „la petit cuisine“, die ja eigentlich (fast) Österreicherin ist, waren gekommen um vierzehn neugierigen Food- und Photointeressierten auf die Sprünge zu helfen. Ich fieberte diesem Ereignis schon lange entgegen, hatte ich doch schon soo viel HIER oder HIER darüber gelesen.
Das twenty five hours hotel bot den passenden Rahmen.
Und ich kann es schon vorwegnehmen: Ich wurde nicht enttäuscht.
Im ersten Teil bekamen wir von Jeanny viele Tipps zum Thema Foodstyling und Aufbau eines Sets. Oberstes Ziel ist es, durch das Bild alle Sinne anzusprechen. Jedes Bild erzählt eine Geschichte, die es umzusetzen gilt. Der Fokus muss immer auf dem Essen liegen. Props (= Requisiten) spielen nur eine Nebenrolle, wenn auch eine wichtige. Und dann ging es auch gleich ans Werk. In kleinen Gruppen versuchten wir eine typische Bretteljause ins rechte Licht zu rücken.  Es wurde also ausgewählt, aufgestellt, umgestellt und erste Aunahmen wurden gemacht.
Nach dem Mittagessen gab es zuerst eine kleine technische Einführung von Susanne. Und wenn in der Workshopbeschreibung steht „Voraussetzung: Basiskenntnisse der eigenen Kamera, d.h. Kenntnisse darüber, wo sich die wichtigsten Knöpfe und Rädchen befinden. Für was man diese beim Fotografieren benötigt, wird im Workshop erklärt.“, dann stimmt das zu 100%. Danke, liebe Susanne für deine unendliche Geduld!
Ich habe mich bisher nicht über den Automatikmodus meiner Kamera hinausgewagt (meine Bilder sprechen für sich), aber nach Susannes Einführung war mir der Zusammenhang zwischen ISO, Belichtungszeit und Blende klar. Ich habe richtig Lust bekommen mich intensiv mit dem „M-Modus“ auseinandersetzten. Doch obwohl wir am Nachmittag noch so einige Fotos schossen, bedarf es noch einer Menge Übung, bis ich behaupten werde, „Jetzt passt´s, so halbwegs!“ Hier nun ein paar meiner ersten Versuche mit manueller Einstellung.
Neben all der Theorie und der Praxis blieb noch genug Zeit zum Plaudern und Albern. Es gab sogar ein „bewegliches“ Set. Auf die Plätze, fertig, shoot,….
Nach einem gemeinsamen Abendessen gab es dann noch eine megalustige Session im Fotoautomaten. Und so entstanden noch diese lustigen Erinnerungsfotos.

Hier die Liste der TeilnehmerInnen:

Alles in allem hat mir dieser Workshop eine Menge Input gebracht. Ich habe alles aufgesaugt und nun schwirren viele Ideen von Projekten in meinem Kopf herum. Ich bin gerade dabei, das Konzept meines Blogs ganz neu zu überdenken.

Denn…nach Shoot the Food ist nichts mehr wie es vorher war.

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Comments

silvia

Haha, so super, Dein Beitrag! Musste gleich wieder schmunzeln! Es war echt so lustig mit Euch – und, dass wir dabei auch noch so viel Neues gelernt haben, was will man mehr? 😉
Danke für die Bilder und sonnige Grüße,
silvia

    *ursl*

    Ja, Silvia, du sagst es, Neues lernen und Spaß haben, was will man mehr.
    Liebe Grüße
    Ursl

Jeanny

Juchhu, vielen lieben Dank. Es war wirklich ein ganz besonderes Shoot the Food bei Euch in Wien. Werden wir sicher nie vergessen <3

Dicke Knutscher nach Österreich <3
Jeanny

    *ursl*

    Ja, ihr habt Wien gerockt!

    <3 Knutscher zurück nach Bremen
    Ursl